Verschleiß der Bremsbeläge

  • Im Herbst habe ich mein Rad zum Service gegeben und dabei wurden auch die Bremsbeläge erneuert (Fahrleistung ca. 1000 KM). In der neuen Saison habe ich 16 Ausfahrten ca 12.000 HM und ca. 600 KM bewältigt und musste die hinteren Beläge wechseln. Verwunderlich, nachdem ja die Belastung bei der vorderen Bremse höher ist. Ist nun kein Beinbruch, hab lediglich 15 € bezahlt, aber mir ist schon in der letzten Saison der Bremsverschleiß sehr hoch vorgekommen. Wie ist da die Erfahrung bei Euch?

  • Das ist ja auch zu individuell um daraus ne Mathematik zu machen.

    Der eine bremst stark gegen Ende der andere lässt schleifen.

    Das Terrain ist natürlich auch ein ständiger Einfluss darauf.


    Nach 10000km, in Worten zehn-tausend Kilometern, habe ich bei mir Öl und backen gewechselt.

  • Eben das hängt von soviel Faktoren ab. Auf den Punkt gebracht wenn verschließen dann wechseln.

    Meine Kette ist jetzt verschlissen 2500 km. Kaputt neu ganz einfach.

    Weiter hin gute Fahrt euch allen.

  • Auch das Material der Bremsbeläge beeinflusst die Haltbarkeit. Organischen Beläge verschleißen schneller, verzögern sanfter und neigen nicht so zum Quitschen wie Metallische. Wenn 12000 Höhenunterschied abgebaut werden müssen, kann es durchaus sein, daß die Beläge heruntergebremst werden. Sind die äußeren Bedingungen auch noch feucht und sandig wird dieser Prozess noch beschleunigt. Bei meinen Alpenüberquerungen, damals, noch ohne Unterstützung, hatte ich immer 2 Paar Ersatzbeläge im Tourengepäck. Nach einer Passabfahrt im Regen waren meine Scheiben blau, die Beläge hatten aber noch Substanz, im Gegensatz zu meiner Begleiterin, die es geschafft hatte ihre fast neuen FELGEN-Bremsbeläge komplett runterzurubbeln.