Beiträge von xbik3

    ich weiß nicht, derartige Statistiken wirken oft nur deshalb, weil man vergisst wie viele Menschen auf der Welt leben, und diese Zahlen, die einem so viel vorkommen, gar nicht mal SO schlimm sind... Aber das ist halt das Grundproblem von Statistiken...

    nur mal so zum Vergleich (Zahlen vom statistischen Bundesamt):
    Nur im März 2018 und nur in Deutschland kamen 207 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben

    Gesamt 2017 in Deutschland waren es 3.177 Menschen, die bei Unfällen im Straßenverkehr ihr Leben lassen mussten.


    Ansonsten, zur Frage der Sicherheit... ich würde aus dem Bauch raus kommentieren: "zu viele Faktoren". Man ist als Radfahrer ohne Knautschzone mit einer Horde beweglichen Objekten von anderthalb Tonnen unterwegs, allesamt menschlich unautomatisiert gesteuert. Natürlich kommt es da ständig zu Unfällen, auch mit Radfahrern, mal wegen Idiotie der Beteiligten, mal aufgrund von Missverständnissen, mal aufgrund von wirklich vermeidbaren Umständen.

    Ich glaube nicht, dass man an diesen Zahlen WIRKLICH was ändern kann :-(

    Seit ein Bekannter von mir sich schwere Verletzungen bei einem Sturz mit seinem Skateboard zugezogen hat, die verhindert worden wäre, hätte er einen Helm getragen, bin ich ein bisschen empfindlich das was Thema "Sicherheit und Helme" angeht.

    Aber auch mir gehen die Teile eigentlich nur auf den Sack. Total unpraktisch wenn man mit dem Bike eigentlich Besorgungen machen will, und Start und Ziel nicht beidesmal die heimische Couch ist.

    Mir ist da was neues ins Auge gefallen. Die Firma Morpher hat Falthelme rausgebracht, die nach Gebrauch ganz platt in ner Aktentasche oder so was verschwinden können.

    Mit nem Preis von 124 € sicherlich kein Schnäppchen, aber ich trag mich mit dem Gedanken, mir so was mal zuzulegen.


    Wie seht ihr das? Wär das ne Innovation, die auch ihr toll findet? (hier mal Seite des Herstellers https://www.morpherhelmet.eu/ )
    Wie ist eure Meinung zum Thema Helme allgemein?


    Würd mich mal interessieren

    Ich persönlich sehe eine Schnittstelle zwischen "klassischen" Radfahrern und E-Bikern.
    Sind wir mal ehrlich, e-Bikes sind zu teuer um einfach nur als "hey ich will ein Fahrrad aber ich bin zu faul zum treten"-Fahrrad zu nehmen

    Leute, die Fahrrad-Fahren eher als Fitness- oder Leistungssport um ihre eigenen Grenzen auszulooten, das ist ein großes Lager, und - ich nenn uns mal - Tüftler, die gern Gerätschaften aller Art verstehen, optimieren, haben, sammeln, das ist so die andere Seite. Es gibt Leute die sind in beiden Lagern zuhaus, und das macht halt auch mal wieder die menschliche Vielfältigkeit aus.

    aber ich denke wir alle hier verstehen unser Hobby ausreichend, um uns von kurzsichtiger TV-Berichterstattung nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

    Meine Einstellung dazu:

    ich kann für mich meinetwegen 300% einen Fehler ausschließen (was idR auch schon nicht geht), aber ich kann für die Nasen, die dummerweise mit mir die Straße teilen, keine Garantie geben. Daher: immer mit Helm!

    Wenn an dem einen Tag wo mir es zu viel war, nochmal ins Haus zu gehen und den Helm zu holen, was passiert, hilft mir auch ein "sonst hab ich immer..." nicht mehr

    wir hatten das im eBike-Freundeskreis schon seit längerem kommen sehen... sobald klar wurde, dass die Teile beliebter und beliebter werden, stand irgendeine Maßnahme dieser Art im Raum :-(

    Wir sehen das leider genauso wie crossmoss... Hier sind Leute die Geld haben, da kann man was abzweigen

    einfach nur traurig

    ob das eine echte Alternative für dich ist, kann ich schlecht beurteilen, aber ich hab schon seit den erste Pressemeldungen ein Gravel-e-Bike in der Nase, der M800 Mittelmotor von Bafang sieht gar nicht schlecht aus. ich bin halt gern flexibel unterwegs sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter, mochte beim normalen Fahrrad schon die Hybriden am meisten.

    Aber bei einem anstrebten Release in der Saison 2019 wird das für dich noch irrelevant sein. Aber vielleicht mal im Hinterkopf halten